Mit mehr als 45.000 Studierenden ist die Westfälische Wilhelms-Universität Münster eine der größten Hochschulen in Deutschland. Ihr umfangreiches Lehrangebot und vielfältiges Forschungsprofil sowie die Atmosphäre und Lebensqualität der Stadt Münster machen sie zu einem Anziehungspunkt für Studierende und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Mit ihren 9.000 Mitarbeitern - darunter 3.000 Wissenschaftler - ist die Universität in Münster und im Münsterland der größte Arbeitgeber und stellt einen bedeutenden Wirtschafts- und Innovationsfaktor dar. Große Bedeutung haben auch die Universitätskliniken. Hier werden jährlich rund 400.000 Patienten medizinisch versorgt aus einem Einzugsbereich, der weit über das Münsterland hinausgeht.
Den Grundstein für die Universität legte Domherr und Generalvikar Franz Wilhelm Freiherr von Fürstenberg aufgrund von päpstlichen und kaiserlichen Gründungsprivilegien im Jahr 1780. Der Anschluss des katholischen Westfalen an das protestantische Preußen führte dazu, dass die Hochschule 1818 zur Philosophisch-Theologischen Akademie degradiert wurde. Erst 1902 erhielt sie erneut die Hochschulrechte.